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Datum: 10.2.2021

OSTEOPOROSE IM KIEFER – URSACHEN UND PRÄVENTION

Was ist eine Osteoporose?


Im Normalfall baut der menschliche Körper ausgeglichen Knochenmaterial ab und wieder auf. Ist dieser Zyklus gestört kommt es zu einem vermehrten Abbau von Knochenmasse. Diese Erkrankung nennt sich Osteoporose, eine Krankheit bei der Knochenmasse schneller ab- als aufgebaut wird.

Im Volksmund wird Osteoporose auch oft als «Knochenschwund» bezeichnet. Die Knochen verschwinden nicht, ihre Knochendichte wird weniger und der Knochen dadurch instabiler. Die Knochen halten Belastungen weniger gut stand als zuvor, daher kann es häufiger zu Knochenbrüchen kommen. Meist wird eine Osteoporose auch erst nach vermehrtem Auftreten von Brüchen erkannt.

Osteoporose im Kiefer – Ursachen und Prävention

Diagnose


Eine Diagnose von Osteoporose erfolgt mittels schwach dosierter Röntgenstrahlung mit deren Hilfe die Knochendichte und der Mineralgehalt gemessen werden. Auch eine Computertomografie oder eine Blutuntersuchung können aufschlussreich sein.



Ursachen


Frauen erkranken doppelt so häufig an Osteoporose als Männer. Ursachen dafür sind in dem Hormonhaushalt zu finden. Das weibliche Hormon Östrogen verhindert einen starken Abbau von Knochenmasse, fehlt dieses Hormon vermehrt z.B. durch Veränderungen des Hormonhaushalts wie den «Wechseljahren» entsteht ein Ungleichgewicht.

Männer, deren Körper durch Erkrankungen oder Medikamente weniger Testosteron entwickeln erkranken ebenfalls häufiger an Osteoporose.

Weitere Risikofaktoren sind:


  • Gehobenes Alter
  • Bewegungsmangel
  • einseitige Ernährung
  • Kalziummangel
  • Vitamin D-Mangel
  • Untergewicht
  • hoher Konsum von Nikotin oder Alkohol
  • genetische Veranlagungen
  • die Einnahme von Steroiden wie Cortison



Auswirkungen auf den Kiefer



Die menschlichen Zähne bestehen zwar nicht aus Knochenmaterial, jedoch der Kiefer, in dem sie verankert sind. Ist der Halteapparat geschwächt kann eine Osteoporose schwerwiegende Probleme nach sich ziehen. Zahnverlust ist die Folge.

Haben sie ihre Zähne bereits verloren und benötigen Sie einen Zahnersatz kann die Osteoporose ebenfalls erneut zu Problemen führen. Durch den immer weiter fortschreitenden Abbau an Knochenmasse kann es zu einer Lockerung von Implantaten kommen. Die Belastbarkeit von Implantaten hängt direkt von der Qualität der Kieferknochen ab.

Bei Osteoporose-Patienten dauert die Zeit der Abheilung von Implantaten oft länger. Unter Umständen muss für diese Zeit der Wundheilung auf Medikamente zur Bekämpfung der Osteoporose verzichtet werden. Einige Medikamente mit Bisposphonaten verlangsamen zwar den generellen Abbau von Knochenmaterial, sie schwächen dabei allerdings erheblich den Kieferknochen.

Als Osteoporose-Patient ist es für sie besonders wichtig auf eine gute Dentalhygiene zu achten, um nicht zusätzlich an Karies zu erkranken. Nehmen sie daher ihre Vorsorgetermine zur professionellen Zahnreinigung in einer unserer Praxen in Wettingen oder Zürich gewissenhaft wahr.

Reden Sie mit ihrem Zahnarzt Dr. Bahri Adis über ihre Erkrankung und die ihnen verschriebenen Medikamente. Unser Zahnarztteam wird ihnen mit Verständnis und fundiertem Wissen zur Seite stehen um ihre Behandlung für sie so angenehm und erfolgreich wie möglich zu gestalten.

Kiefernekrose


Als Nebenwirkung einiger Medikamente zur Bekämpfung von Osteoporose gilt die Kiefernekrose. Bei dieser Erkrankung kann es zu plötzlichem Zahnverlust, freiliegen Kieferknochen, Fistelbildung und Eiterfluss kommen. Bei einer Kiefernekrose stirbt das Kieferknochenmaterial ab.

Unter Umständen ist es ratsam vor ihrer zahnärztlichen Behandlung Antibiotikum einzunehmen. Ihr Zahnarzt Dr. Bahri Adis und sein Team werden mit ihnen mögliche medikamentöse Prophylaxen, deren Nebenwirkungen und Schutzfunktionen, im Detail besprechen. Eine Antibiotikum-Prophylaxe verhindert zusätzlich eine Erkrankung durch Kariesbakterien.


Prävention



Die meisten Menschen können sich durch eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Bewegung an der frischen Luft und Sonne, sowie einer guten Dentalhygiene vor den meisten Erkrankungen schützen. Lassen Sie ihre Zähne und Mundraum halbjährlich bei einer professionellen, prophylaktischen Zahnreinigung untersuchen. Unser Zahnarztteam aus Wettingen und Zürich berät Sie gerne.

Für Osteoporose-Patienten ist eine kalziumreiche Ernährung wichtig. Der menschliche Körper benötigt anschliessend Vitamin D, um das Kalzium in den Knochen einzulagern. Vitamin D wird durch Sonnenlicht aktiviert. Zusätzlich fördert Bewegung und daher Belastung der Knochen den Knochenaufbau.

Für Menschen, die bereits an Osteoporose erkrankt sind, ist es nicht immer leicht sich der körperlichen Belastung zu stellen. Die Angst vor Knochenbrüchen durch Überbelastung kann schwierig und belastend sein.

Ausgeglichene und ruhige Bewegungen helfen Ihnen im Alltag ihren Körper fit zu halten.

Dieses Prinzip gilt ebenso für den Kieferknochen. Schonen Sie ihre Kiefer nicht in dem sie vermehrt weiche Nahrung zu sich nehmen. Ihre Kieferknochen brauchen Entspannung, Bewegung und Belastung in einem ausgeglichenen Mass. Ohne diese Belastung verkümmert der Kieferknochen und verliert weiter an Stützfunktion.


Haben Sie Ängste oder Sorgen vereinbaren Sie einen Termin bei Dr. Bahri Adis und seinem Team. Wir werden Sie auch in schwierigen Zeiten bestmöglich unterstützen.

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